Man braucht nicht mal zu suchen, um Geschichten zu finden, bei deren Lektüre man sich herrlich über die Firmen aufregen kann, von denen man entweder ein Betriebssystem hat, bei denen man Bücher kauft, oder mit deren Hardware jeder Zweite, der was auf sich hält, durch die Gegend läuft. In diesem Fall wars eine Geschichte über Amazons Kindle. Amazon hatte fälschlicherweise Kopien von Animal Farm und Brave New World verkauft. Als der Irrtum auffiel, wurde der Fehler einfach “ungeschehen” gemacht, indem die Bücher bei den Kunden gelöscht wurden und – immerhin, der Kaufpreis zurückerstattet wurde. Dumm nur, wenn man sich virtuelle Notizen in eines der besagten Bücher gemacht hatte. Die waren nämlich auch weg, mal abgesehen von der Grenz- und Kompetenzüberschreitung.
Leider halten sich zu viele große Firmen den Remotezugriff auf Kundengeräte offen. Da kann man nur hoffen, dass die Verbraucher bald per Gesetz vor solchen Aktionen geschützt werden. Geklagt wurde in den USA zumindest schon.

via engadget / photo credit: cc by sa Joe Shlabotnik