Archive for Juli, 2009

DNS Einträge der Fritzbox ändern

dnsserverBei Freenet gibt’s, wie schon bei Alice, diese schönen DNS-Redirects, die nur durch manuelle Eingabe der DNS Server in XP oder den Router abgestellt werden können -> siehe DNS-Redirect deaktivieren.

Um nicht bei jeder Windows Neuinstallation die TCP/IP Einstellungen ändern zu müssen, wollte ich den DNS direkt in der Fritzbox ändern. Eine schöne Anleitung dazu habe ich bei Ten Dollars gefunden.

Hier einmal in aller Kürze:

  • In der Weboberfläche der Fritzbox Einstellungen > System > Einstellungen sichern, eine Exportdatei herunterladen.
  • In dieser Datei die per Suchfunktion des Editors nach overwrite_dns1 und overwrite_dns2 suchen und bei den ersten Einträgen die 0.0.0.0 mit den gewünschten DNS Einträgen ersetzen. Weiter hinten i.d. Datei kommt noch eine overwrite_dns, die ich aber nicht ändern musste. (Weitere Möglichkeit: FbFEditor / Telnet fritz.box [ nvi /var/flash/ar7.cfg] ca. Zeile 300 oder per :/overwrite_dns1 suchen)
  • Das Wiederhochladen der Datei gestaltet sich schwieriger, da die Datei eine Prüfsumme hat.Die Überprüfung kann man mit dem zusätzlichen Eintrag von NoChecks=yes im Bereich vor **** CFGFILE:ar7.cfg umgehen. Anschließend hat man auf der Startseite des Webinterfaces den unschönen Hinweis auf vom Hersteller nicht unterstützte Änderungen. So vergisst man zumindest nicht, dass der DNS geändert ist.

Wer um eine Zensur fürchtet kann auch die Server von OpenDNS eintragen (208.67.222.222 / 208.67.220.220), die sich aber wieder durch DNS-Redirecting finanzieren.
Damit entgeht man der im Zusammenhang mit der Stoppschild Wahlkampagne geschaffenen Probleme von z.B. Kurz-URLs, wo der Anwender im Voraus nicht weiß, wohin er weitergeleitet wird.

Noch ist die freie DNS-Wahl nicht beschränkt. Ob das aus Hilflosigkeit der Regierung bald passieren wird?
China hat da schon ganz andere Probleme. Im moment wird dort diskutiert, ob die Chinesische Variante des Bundestroianers auf allen PC’s gleich vorinstalliert wird.

Für evtl. auftretende Schäden oder Garantieverfall haftet jeder selbst.

NSLU2 Befehlsübersicht

consolescreenshotNach dem Unslingen steht man als Linuxanfänger vor dem Problem kaum Befehle zu kennen. Folgende Befehle sind für den Anfang hilfreich: free: zeigt die Speicherauslastung und Größe des Swapfiles an mit der Option (-m auch in Megabyte) top: Zeigt die aktuelle Speicherauslastung / Prozessorlast / Offene Prozesse (benötigt procps – ipkg install procps) ipkg: der Paketmanager (siehe ipkg /man) Gegenstück zu Ubuntus apt-get

  • ipkg update – Aktualisiert die Paketquellen
  • ipkg list – Zeigt verfügbare Pakete (um auch a zu sehen wird “less” benötigt: ipkg install less) Zur Verwendung schreibt man dann: ipkg list | less
  • ipkg list_installed – zeigt installierte Pakete
  • ipkg install – Installiert ein Paket
  • ipkg remove -recursive – Deinstalliert ein Paket mit allen Bezügen (vorsicht bei Mehrfachbenutzung)

Wer einzelne Programme neustarten möchte, ohne die gesamte Slug zu rebooten, findet die Autostarteinträge in /opt/etc/init.d/ Sehr praktisch ist auch der find Befehl (Bsp.: find / | grep **Suchwort**), wenn man sich in der Verzeichnisstruktur noch nicht so auskennt. In den meisten Fällen finden sicht die Installierten Programme und deren Konfigurationsdateien aber in /etc oder /bin. In die Verzeichnisse wechselt man per cd [change directory]. Eine Verzeichnisebene höher gehts im Gegensatz zu Dos, wo man cd.. schreiben muss, mit cd .. (man beachte die Leerstelle). Die Ordner- und Dateinamen findet man dann per ls (list). Ansonsten kann man sich meist der üblichen Linuxbefehle bedienen. Eine kleine Auswahl findet man z.B. bei meinubuntu, oder direkt bei der Ubuntu Community. Eine Generelle Einführung und Links zu Infoseiten gibts in meinem ersten NSLU Post.

Nokia führt Green IT Ranking an

Nokia liegt im Moment nach Einschätzung von Greenpeace beim Einsatz für Green IT, dicht gefolgt von Samsung und SonyEricsson vorn.
Dass sich das Unternehmen dafür nicht unbedingt in riesige Umkosten gestürzt hat, zeigt ein Blick in die Bewertungskriterien. So kann man bereits punkten, indem man i.d. Produktion auf Giftstoffe verzichtet, mit erneuerbaren Energien produziert und Recycling anbietet – wohlgemerkt anbietet, denn nur 3% der Produkte werden von den Nokia Kunden zurückgegeben.
g2greenerelectronics
via Netzwelt

Fritzbox entbranden

FritzBoxFreenets

Viele DSL-Anbieter bieten als Vertragszugabe eine kostenlose Fritzbox an.
Um das Branding davon zu entfernen und so evtl. noch einige Zusatzfunktionen nutzen zu können, muss man lediglich Telnet an der Box aktivieren (Telefon direkt per Kabel an FON anschließen und #96*7* wählen) per Telnet auf die Box gehen (Start > Ausführen > cmd > telnet 192.168.178.1) und dort
echo firmware_version avm >> /proc/sys/urlader/environment
eingeben. Mit der anschließenden Eingabe von reboot startet die Box neu und schon sollte das Branding entfernt sein. Gibt es Probleme, hilft oft ein stromlos machen der Box oder natürlich eine Anfrage an die Bastler aus dem IP-Phone-Forum.

Wer telnet nicht mag,  macht ein Firmware-Update mit der passenden Firmware von The Construct (Leider down) Alternative ist der Java Generator von Chip.

Wer den Hinweis auf vom Hersteller nicht unterstützte Änderungen vom Webinterface entfernen will, deaktiviert Telnet durch Eingabe von #96*8* und setzt die Box unter Einstellungen > System auf Werkseinstellungen zurück. Bei mir half nur ein passendes Recovery-Image von ftp://ftp.avm.de/.

PS: Alle Modifikationen auf eigene Verantwortung.

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