Schade. Das gestern vorgestellte iPad konnte meine großen, von den lange kursierenden Spekulationen ausgelösten Erwartungen nicht erfüllen.
Wer ein iPhone hat, wird von einem iPad eher enttäuscht sein.
Größtes Manko ist sicherlich das Fehlen von Flash. Für Multimedia im Web unverzichtbar.
Dann kein Multitasking, dh. man kann keine Musik hören, während man im Web browst.
Zuletzt fehlt eine Frontkamera für Bildtelefonie mit Skype o.ä..

Flash und fehlendes Multitasking und Flashsupport im Browser wurden zwar auf dem iPhone schon bemängelt, auf dem schnelleren und größeren Tablet hätte ich sie aber erwartet. Überdies hat das iPhone noch GPS und Videokamera.
Ein revolutionäres Gerät ist das Pad also nicht.
Immer noch ungeschlagene Kaufargumente sind aber Apples gut reagierende Touchscreens und das gelungene Design.

Was auf dem Pad gut funktioniert, ist erstaunlicherweise Spielen. Bisher ist das nichts, was ich auf einem Tablet machen möchte. Für längeres Lesen sind die bald auch in Farbe verfügbaren e-ink Displays einfach besser geeignet.

Man merkt eben, dass das iPad auch Konkurrenz zu eBook Readern steht, und so an einigen Ecken gespart werden musste, um auf einen, auch zu Netbooks konkurrenzfähigen Preis von 350€, in der günstigsten Ausführung, zu kommen.

Käuflich zu erwerben ist das Pad sowieso erst in zwei Monaten. Vielleicht wird bis dahin noch der ein- oder andere Mangel behoben.

Bis nachgebessert wird, ist man wohl mit einem Linux, oder Windows 7 Tablet besser beraten. Wenn man Apples restriktive Softwarepolitik nicht mag, sowieso.

Bilder und Berichte von der Präsentation gibts auf engadget

Einen guten Eindruck der schönen Blätteranimation und, Maps, iWork und des flotten Grafikchips gibt das Video von Slashgear: