Batch Skript an die Windows 7 Taskleiste anheften
Ich habe verwundert festgestellt, dass Windows 7 das einfügen einer *.bat oder *.cmd Datei an die Taskleiste nicht zulässt.
Über einen Umweg geht es dann doch:
- Datei in *.exe umbenennen
- Dateiverknüpfung in der Taskleiste erstellen
- Datei wieder zurück in *.bat benennen
- Verknüpfungspfad anpassen
Synergy als KM switch
Ich habe oft meinen Laptop und Desktop PC nebeneinander auf dem Tisch stehen.
Natürlich ist eine echt Maus präziser, als ein Touchpad. Umstöpseln kam aber nicht infrage, weshalb ich schon über den Kauf eines Hardware KVM-Switches nachgedacht hatte.
Per Zufall war ich dann bei der Recherche zur KVM Virtualisierung auf Synergy gestoßen.
Die Software lässt sich per apt-get install synergy installieren oder unter http://synergy-foss.org/download herunterladen.
Die Konfiguration kann unter /etc/synergy.conf oder im Homeverzeichnis angelegt werden, wo synergy beim Starten danach sucht. (weiterlesen…)
1&1 und das Sedoparking
Ich habe heute für jemanden eine Webseite bei 1&1 hochladen wollen.
Leider war das nicht möglich. Begründung seit einigen Stunden: “Wird geupdated”.
Das lag nicht etwa an den so langsamen Registraren, wie ein Blick in den DNS-Record oder ein bereits funktionierender Zugriff auf WebDAV mit Port 81 zeigt, sondern:
1&1 zeigt Sedo-Werbung unter fremdem Namen, während der “Updatezeit”.
Achja und das geschieht auch für 404-Fehlerseiten, als “[...]Service für Ihre Besucher[...]“.
3D TV ohne Brille
Nachdem auf der diesjährigen CES von Toshiba die ersten LCD’s, die keine Brille für den 3D-Effekt benötigen, angekündigt wurden, hier jemand, der schon jetzt die perfekte Lösung gefunden hat
Mails verschlüsseln per PGP / GnuPG
Ich hatte noch nicht oft das Bedürfnis nach verschlüsselten Mails, denn Passwörter kann man auch mal halb mailen und den Rest durchtelefonieren.
Mit z.B. per 7-Zip verschlüsselten Dateianhängen kann man so auch Dokumente, bis auf die verifizierte Absenderidentität, sicher versenden.
Neugierig war ich aber trotzdem auf die mit knapp 20 Jahren eigentlich schon recht alte Kryptotechnik.
Die Verschlüsselung läuft wie folgt:
- Man generiert auf seinem PC einen privaten und den passenden öffentlichen Key.
- Den Öffentlichen Key tauscht man mit seinem Kommunikationspartner oder lädt ihn ins “Web of Trust“, sofern man möchte, dass man per Mailadresse oder Namen für andere auffindbar und somit sofort verschlüsselt kontaktierbar ist.
Aber vorsicht: einmal auf einen öffentlichen Keyserver geladen, kann man seine Mailadresse nicht mehr zurückholen, da die Keyserver sich gegenseitig synchron halten. - Für das Senden und Empfangen von verschlüsselten Mails ohne viel Aufwand, braucht man eigentlich ein Plugin für sein Mailprogramm, bzw. eines für seinen Mailserver (bspw. für Squirrelmail).
Ich habe mich für das Thunderbird Plugin Enigmail entschieden. Hiermit kann man auch gleich sein Schlüsselpaar generieren lassen.
Zum Verschlüsseln ohne Plugin, also z.B. für einen Webmailer, kann man die Mail oder den Anhang auch mit Stand-Alone-Software verschlüsseln und entschlüsseln. Ich habe dazu Cryptophane ausprobiert, was trotz Betastatus gut funktionierte.
Der richtige Zeichensatz für E-Mails
Vor ein paar Tagen fiel mir auf, dass auf dem iPhone die Umlaute aus meinen Mails nicht richtig ankamen.
Ich hatte mein Mailprogramm beim Senden auf ISO-8859-15 eingestellt.
Auch die Einstllung auf ISO-8859-1 half nicht. Erst mit UTF-8 wurden alle Zeichen richtig dargestellt.
Lustigerweise kann ich mir Mails vom Iphone wiederum nicht als UTF-8 anzeigen lassen sondern muss ISO-8859-1 einstellen.
Ob das jetzt am Mailclienten liegt, oder vom Mailserver (hier Googlemail) umgestellt wird, ist mir noch nicht ganz klar.
Klar ist, dass in Zukunft deutlich mehr UTF-8 verwendet wird, wie das bei der Auslieferung von Webseiten schon jetzt üblich ist.
Im Thunderbird sind die Einstellungen etwas versteckt.
Die zum Senden unter Extras -> Einstellungen -> Ansicht -> Formatierung -> Erweitert
Die zur Anzeige der empfangenen Mails wie im Browser unter Ansicht -> Zeichenkodierung
Löschen und Images aufspielen mit dd
Ich wollte eine *.img Datei auf meinen USB-Stick kopieren.
Hierfür sollte er erst einmal ins RAW Format gebracht werden, sprich alle Partitionen mit diskmgmt.msc gelöscht werden.
Leider war der entsprechende Menüpunkt ausgegraut.
Statt jetzt eine Linux-Live-CD zu booten habe ich dd für Windows heruntergeladen.
Den Masterbootrecord und die Partitionstabelle seines Laufwerks überschreibt man mit folgendem Befehl mit Nullen:
dd if=/dev/zero of= bs=512 count=1
Ja, /dev/zero und /dev/random existieren auch mit dem windows dd
Um sich die aktiven Partitionen zeigen zu lassen gibt man ein:
dd --list
Unter Windows habe ich für Laufwerk F:\ aus der Liste die Bezeichnung hinter “mounted on” gewhält, also \\.\f:
Zum kopieren des Images erwartet dd erst die Eingabe der Quelldatei und dann des Zieldatenträgers im Format:
dd if=<Quelle> of=<Ziel>
Der Vorgang dauert im Gegensatz zum Kopieren eines Isofiles mit Unetbootin ziemlich lange, was aber auch an den vielen kleinen Dateien in meinem Image gelegen haben konnte.
Gratis UMTS Stick & Flatrate
Es gibt ja nicht viel umsonst. Auch beim Angebot von Netzclub, auf das ich vor einigen Monaten im ITespresso Podcast aufmerksam wurde, bezahlt man mit dem Empfang von Werbung. Allerdings habe ich in meinen 2 Monaten Nutzung erst 4 Werbe-SMS bekommen, auf die ich auch nicht reagieren musste.
Das Angebot kam mir gerade bei meinem Umzug sehr gelegen. Einen UMTS-Stick hatte ich schon.
Zusätzlich gibt es momentan bei qipu ein Cashback Angebot von 10€ beim Kauf eines Vodafone Vodafone Websessions Sticks.
Das Interessante ist, dass der Stick auch 10€ kostet. Insofern bekommt man ihn gratis. Er kommt übrigens per Nachnahme.
Einziger Haken ist das Vodafone-Branding, was sich mit Hilfe der bebilderten Anleitung zum Debranden des ZTE K3565-Z im 3g Modem Wiki und ca. einer halben Stunde Zeit entfernen lässt.
PS: Cashback hat zwar etwas über einen Monat ab Bestellung gedauert, aber es hat funktioniert.
Ubuntu / Debian Linux Netzwerkkonfiguration
In Linux kann man die aktuelle IP-Adresse per ifconfig statt ipconfig einsehen.
Sollte man keine IP bekommen haben, oder kein Ping möglich, sollte man die Datei /etc/network/interfaces überprüfen.
Bevor man etwas ändert, sollte man ein Backup der Originaldatei erstellen:
cp /etc/network/interfaces /etc/network/interfaces.backup
Nun kann man in der Datei “interfaces” entweder eine feste IP einstellen:
# The loopback interface
auto lo
iface lo inet loopback
# The first network card - this entry was created during the Debian installation
# (network, broadcast and gateway are optional)
auto eth0
iface eth0 inet static
address 192.168.1.2 # Die vorgegebene Netzwerkadresse
netmask 255.255.255.0 # Die Netzwerkmaske bzw. das Subnet
network 192.168.1.0 # Die erste Adresse im Netz
broadcast 192.168.1.255 # Die Broadcastadresse (immer die letzte, also 255)
gateway 192.168.1.1 # Die IP des Routers
dns-nameservers 208.67.222.222 # Falls nicht der Router, z.B. die von OpenDNS o.ä.
oder die IP per DHCP, also dynamisch vom Router beziehen:
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