WordPress Gallery Styles entfernen

wplogoWordPress hat eine tollte Galerie Funktion integriert.
Leider schreibt die einem ungefragt neue Styles in die Seite.
Da ich die Galerie optisch anpassen wollte brauchte musste ich die Standard Styles loswerden.

Fündig wurde ich sivel.net. Der Trick war, folgende Zeilen zur functions.php des Themes hinzuzufügen:

<?php
add_filter('gallery_style', create_function('$a', 'return "
<div class=\'gallery\'>";'));
?>

Damit man anschließend beim Login oder Logout nicht folgende Meldung zu sehen bekommt,
Warning: Cannot modify header information - headers already sent ...
sollte man alle Leerzeilen- und zeichen in der functions.php löschen.

Fritz!Box IP schnell ändern

ipchangeWer eine Fritzbox hat, kann entweder auf das mitgelieferte Startcenter zurückgreifen und im Programm “Internet” auf Stop drücken, um eine neue IP zu bekommen, oder sich das Firefox-Plugin Fox!Box herunterladen.
Das Plugin zeigt die aktuelle IP in der Statusleiste an und erstellt einen neuen Menüpunkt in dem Menü, was bei einem Rechtsklick ins Browserfenster erscheint.

Last, but not least kann man sich cURL herunterladen und eine Batch- oder Shelldatei mit folgendem Inhalt erstellen:


C:\curl.exe "http://fritz.box:49000/upnp/control/WANIPConn1" -H "Content-Type: text/xml; charset="utf-8"" -H "SoapAction:urn:schemas-upnp-org:service:WANIPConnection:1#ForceTermination" -d " "

Den Pfad zu curl muss man natürlich anpassen.

Curl-Skript und Firefox-Plugin funktionierten mit der aktuellen Firmware-Version 29.04.76.
In der Fritzbox muss allerdings für alle hier beschriebenen Varianten “Erweiterte Einstellungen -> System -> Netzwerk -> UPnP” “Statusinformationen übertragen” aktiviert sein.

Curl Script via Wehavemorefun

Update: Die neue Firmware-Version 29.04.80 erlaubt auch in der Benutzeroberfläche unter Erweiterte Einstellungen -> Internet einen schnellen Reconnect.

Leidenfrost-Effekt mit flüssigem Stickstoff

Während ich schon öfters extreme Prozessorübertaktungen mit flüssigem Stickstoff gesehen habe, war mir nicht bekannt, dass kurzer Hautkontakt mit dem -197°C kalten Stickstoff nicht direkt zu Erfrierungen führt. Das liegt am sog. Leidenfrost Effekt, den einige vielleicht schon bei Kontakt von kaltem Wasser mit ihrer heißen Herdplatte beobachtet haben.
Nachmachen wollte ich das allerdings nicht ;)

via BlopgProg

Mozilla Addons kompatibel machen

puzzleaddonIch hatte Probleme bei der Installation des deutschen Wörterbuchs in die Thunderbird Beta 3.04b.
Das Add-on wollte sich aufgrund der höheren Versionsnummer nicht installieren lassen.
Da viele alte Add-ons problemlos mit aktuellen Versionen funktionieren und nur noch nicht ausgiebig getestet und freigegeben wurden, hier der Trick wie’s trotzdem geht:

1. Die XPI Datei mit einem Packprogramm (z.B. 7zip) öffnen und die Datei install.rdf entpacken
2. In der Datei mit einem Editor wie Notepad++ folgende Zeilen suchen:

{3550f703-e582-4d05-9a08-453d09bdfdc6} 2.0a1 3.0b4

3. Hinter maxVersion einfach die alte Versionsnummer gegen die aktuelle austauschen. Bei mir waren gleich zwei Felder vorhanden, die ich beide ersetzt habe. Sollte irgendwas schief gehen, kann man Firefox oder Thunderbird immer noch im abgesicherten Modus starten. Dann werden keine Add-Ons mit geladen.
4. Die geänderte install.rdf im Archiv aktualisieren (bei 7Zip per Drag&Drop)
5. Installieren – Fertig :)

Der Trick müsste beim Firefox genau so funktionieren.

Maximale Strahlungswerte von Handymasten

mobilfunkmastGerade dort, wo sich viele Menschen aufhalten, stellen die Mobilfunkbetreiber besonders viele Sendemasten auf.
Auch soziale Einrichtungen wie Krankenhäuser, oder Altenheime werden gern als Standorte gewählt.

Das Thema wurde zwar von den Medien schon so breit getreten, dass kaum noch jemand drüber spricht, eindeutige Ergebnisse haben Studien über die Strahlenbelastung bislang aber nicht ergeben.
Gerade daher sollte man die Leistung der Sendemasten begrenzen. Das würde zwar mehr Masten erfordern, die punktuell sehr hohe Strahlenbelastung aber reduzieren.

Erstaunt hat mich ein Vergleich der vom Gesetzgeber vorgegebenen Maximalen Sendeleistung von Funkmasten mit unsren Nachbarländern. So war die zulässige Maximalleistung von Deutschen Masten 14x so hoch, wie die von Belgischen.

Deutschland: 41 Volt/Meter
Belgien: 3 Volt/Meter
Luxemburg: 3 Volt/Meter
Polen: 7 Volt/Meter
Italien: 6 Volt/Meter

(Quelle: Bericht aus Brüssel vom 28.10.09 bei 6:30Min.)

Dem Anschein sind die hohen Grenzwerte also eher ein Zugeständnis an die Netzbetreiber, denn eine Wohltat für die mobil telefonierende Bevölkerung.

Firewallregeln für ausgehende Verbindungen in Windows 7

win7firewallDie Firewall in Windows XP war mehr oder weniger uninteressant, weil sie lediglich eingehende Verbindungen kontrollieren konnte. Hatte man sich einen Trojaner oder Keylogger eingefangen, konnte dieser ohne Nachfrage Dateien ins Netz versenden. Windows 7 hat jetzt endlich eine Firewall, die auch ausgehenden Traffic kontrolliert. Leider ist das zugunsten von weniger Userinteraktion keine Standardeinstellung. Wer Ausgehenden Traffic kontrollieren möchte Klickt Start -> Systemsteuerung -> System und Sicherheit -> Windows-Firewall -> Erweiterte Einstellungen im Mittleren Fenster ganz unten dann auf Windows-Firewalleigenschaften. Dort kann man für das jeweilige Profil bei Status die Ausgehende Verbindungen auf “Blockieren” setzen. Das heißt leider nicht, wie ich durch einen Kommentar aufgeklärt wurde, dass eine Nachfrage erscheint, sondern, dass man nun nach der Whitelist Methode, wie schon in Vista, allen benötigten Programmen in den Firewalloptionen einzeln Zugriff gewähren muss. Die Default Einstellungen findet man im Dokument “HomeGroup and Firewall Interaction” auf der Microsoft Seite. Die Nachfrage erscheint tatsächlich nur bei eingehenden Verbindungen. Warum dieses Feature für ausgehende Verbindungen nicht verfügbar ist bleibt mir ein Rätsel… Einzige Lösung scheint mir momentan die Freeware Window 7 Firewall Control von Sphinx zu sein, die als 3rd Party Applikation aber wieder ein Risiko darstellt.

Postenschieberei

Die Neue Bundesregierung bringt frischen Wind – mit alten Köpfen…

Habe gerade einen schönen Artikel in der SZ zum neuen Finanzminister Schäuble gelesen.

Kritik an diesem Postenwechsel zur Abschiebung eines ohnehin nicht in der Gunst der Bürger stehenden Ministers auf einen noch undankbareren Posten ist genau wie die Frage des Niederländischen Reporters an die Bundeskanzlerin im folgenden Video berechtigt und lässt trotz Nichtbeantwortung kaum Fragen offen.

Die Internetnutzer werden Aufatmen. Bleibt zu hoffen, dass Herr Schäuble die Banken und sich selbst genau so gut überwacht, wie er das mit Internet- und Telefonanschlüssen vorhatte.

Hosteurope SSL CA Zertifikat ins Nokia e71 importieren

schlusselIch hatte mit meinem Nokia e71 das Problem, dass es die Self-Signed Zertifikate von Hosteurope resp. Comodo nicht anerkennen wollte. Daher blieb nur die Möglichkeit die Zertifikate manuell runterzuladen, um nicht nur per “Nur diesmal akzeptieren” an seine Mails zu kommen.

Hosteurope bietet die Zertifikate in seiner FAQ zum Download an:
http://faq.hosteurope.de/index.php?cpid=14507

Ansonten hilft auch ein Speichern unter und Öffnen des Zertifikats und unter Details -> in Datei kopieren wählen und im DER Format mit der Endung .crt exportieren und bei redelijkheid.com hochladen, und mit dem Handy den angegebenen Link ansteuern. Natürlich kann man die Datei alternativ auf seinen eigenen Server stellen und in die .htaccess folgenden Mimetyp eintragen: AddType application/x-x509-ca

Windows 7 SSD Optimierungen

win7Nachdem ich gestern Windows 7 Installiert habe, war ich natürlich gespannt, wie häufig das System auf die Festplatte zugreift, zumal ich eine SSD habe und die nur eine begrenzte Anzahl von Schreibzugriffen verkraftet. Die Unterstützung von SSDs war immerhin für mich eines der größten Argumente für Windows7.

Anscheinend erkennt das neue Windows SSDs nicht anhand von Herstellerdaten, sondern durch einen Performancetest. Schneidet die Platte gut genug ab, (zwischen 6,5 und 7,9), werden automatisch Prefetching, Superfetching, Defragmentierung und Indexierung deaktiviert. Außerdem wurde die Blockgröße des Dateisystems angepasst, um die Speicherblöcke auf der SSD nicht halb zu beschreiben. Zuletzt wird Trim aktiviert, was nicht benutzten Speicher auch tatsächlich wieder freigibt.
Die bei der Installation automatisch vorangestellte Extrapartition von 100MB ist, nicht wie von mir zuerst irrtümlich angenommen für das Alignment, sondern ausschließlich für Systemdateien gedacht.

Bei mir war nach der Erstinstallation leider Defrag aktiviert, die Indexierung nicht abgestellt und auch Prefetching/Superfetching an. Irgendwas war also schiefgelaufen. Zu langsam war höchstens das Netbook, nicht die SSD. Die Optionen sind per Hand zwar schnell eingestellt, aber wie sieht es mit Trim aus? Wo kann man nachschauen, ob das an ist? Im OCZ Forum fand ich die Lösung.
Man öffnet die Startleiste, gibt cmd ein und klickt den Eintrag mit der rechten Maustaste an und klickt auf “Ausführen als”. Die Abfrage startet man dann per fsutil behavior query disabledeletenotify

Bei mir kam “= 0″ heraus, was bedeutet, dass zumindest Trim aktiv ist.

Den der Systempartition vorangestellten Speicher kann man sich per wmic partition get startingoffset zeigen lassen.

Dass leider doch noch eine Menge Schreibzugriffe stattfinden, kann man sich mit dem ProcessExplorer unter Tools -> File Summary in der Spalte Writes ansehen.
Mal schauen, was sich durch Abschalten von Diensten noch erreichen lässt.

Am Ende wäre es schön gewesen, wenn Microsoft in der Systemsteuerung eine Option für die manuelle Aktivierung sämtlicher SSD-Optimierungen angeboten hätte. Unter Linux wär mir das alles nicht passiert ;) . Ich bin im Großen und Ganzen, trotz schwachem Atom N270, sehr zufrieden mit der Performance und den neuen Startleistenfunktionen.

Update: Im OCZ Forum gibt’s einen SSDTweaker, der die wichtigsten Tweaks automatisch durchführt.

Viele Windows XP Tips aus meinem letzten Post zu SSDs funktionieren übrigens auch unter Windows7.

Windows 7 Upgrade für Studenten

winupgradeWer es noch nicht mitbekommen hat: Wer eine .edu Mailadresse, einen Studentenmailaccount, Bescheinigung oder Ausweis hat, kann das Windows 7 Professional Upgrade für 35€ plus Steuern herunterladen und es sich für 13€ zusätzlich auf CD bestellen. Wer noch kein Windows hat, kann sich eine XP Professional für ca. 50€, bei Ebay oder Amazon kaufen.
Alles in Allem nicht so gut wie das Einführungsangebot, aber dennoch besser als der (noch) hohe Einzelpreis.
Sicher ein geschickter Schachzug, denn wer erzählt nicht gern von einem “Schnäppchen” im Bekanntenkreis, um lange Gesichter mit Aeoroptik und Schnickschnack zu machen, ohne diesmal für die Inkaufnahme von Geschwindigkeitseinbußen müde belächelt zu werden.
Am Ende zählt für Microsoft vor allem die Marktherrschaft und die hat in letzter Zeit gebröckelt.

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