Linux
NSLU2 Befehlsübersicht
Nach dem Unslingen steht man als Linuxanfänger vor dem Problem kaum Befehle zu kennen. Folgende Befehle sind für den Anfang hilfreich: free: zeigt die Speicherauslastung und Größe des Swapfiles an mit der Option (-m auch in Megabyte) top: Zeigt die aktuelle Speicherauslastung / Prozessorlast / Offene Prozesse (benötigt procps – ipkg install procps) ipkg: der Paketmanager (siehe ipkg /man) Gegenstück zu Ubuntus apt-get
ipkg update– Aktualisiert die Paketquellenipkg list– Zeigt verfügbare Pakete (um auch a zu sehen wird “less” benötigt: ipkg install less) Zur Verwendung schreibt man dann: ipkg list | lessipkg list_installed– zeigt installierte Paketeipkg install– Installiert ein Paketipkg remove -recursive– Deinstalliert ein Paket mit allen Bezügen (vorsicht bei Mehrfachbenutzung)
Wer einzelne Programme neustarten möchte, ohne die gesamte Slug zu rebooten, findet die Autostarteinträge in /opt/etc/init.d/ Sehr praktisch ist auch der find Befehl (Bsp.: find / | grep **Suchwort**), wenn man sich in der Verzeichnisstruktur noch nicht so auskennt. In den meisten Fällen finden sicht die Installierten Programme und deren Konfigurationsdateien aber in /etc oder /bin. In die Verzeichnisse wechselt man per cd [change directory]. Eine Verzeichnisebene höher gehts im Gegensatz zu Dos, wo man cd.. schreiben muss, mit cd .. (man beachte die Leerstelle). Die Ordner- und Dateinamen findet man dann per ls (list). Ansonsten kann man sich meist der üblichen Linuxbefehle bedienen. Eine kleine Auswahl findet man z.B. bei meinubuntu, oder direkt bei der Ubuntu Community. Eine Generelle Einführung und Links zu Infoseiten gibts in meinem ersten NSLU Post.
Handy über WLAN mit Outlook synchronisieren – Funambol Server

Nach recht langer Recherche um einen Online Dienst zu finden, mit dem ich Outlook mit Google Calendar und meinem Handykalender ableichen kann, war die Ausbeute ernüchternd.
Zwar gibt es eine ganze Reihe an Synchronisationsservices, viele sind aber als Community angelegt, unterstützen nur Kontakte oder haben Probleme bei der Synchronisation. So gab es häufiger das Problem, dass Ganztagsereignisse nach der Synchronisation über 2 Tage gingen oder bei Kontaktdaten einige Felder fehlten.
Als Allererstes empfehle ich daher mit der Telefonsoftware ein Komplettbackup des Telefonkalenders zu machen und in Outlook z.B. den Kalender in eine .pst Sicherungsdatei zu exportieren.
Wie schon der Titel verrät habe ich mich letzenendes für Funambol als Synchronisationsserver entschieden.
Dennoch möchte ich die Sync-Services, die bei mir funktioniert haben hier erwähnen. (weiterlesen …)
Ubuntu 8.10 auf dem MSI Wind U100
Installiert habe ich Ubuntu per USB Stick, was mithilfe von UNetbootin nur wenige Klicks erfordert.
Leider ist der WLAN Treiber für das MSI Wind noch nicht im Kernel. Nach langer Suche und einigen Selbstkompilierversuchen bin ich auf einen fertigen .deb Installer gestoßen.
RTL8187se .deb Paket im MSI Wind Forum von Marcin Biernat (BoskaStrona)
Vor dem Download sollte man mit cat /proc/version die Kernelversion feststellen um den passenden Treiber zu wählen, da bei Installation einer falschen Version auch das Kabelgebundene Netz nicht mehr funktioniert. (Achtung: Die Live-Version hat nicht unbedingt den selben Kernel wie die Version, die anschließend installiert wird). (weiterlesen …)
Festplatte sicher löschen
Wer eine Festplatte verkaufen möchte sollte vorher alle darauf vorhandenen Daten mit Zufallszahlen überschreiben. Dazu reicht es nicht die Daten aus dem Papierkorb zu löschen oder die Festplatte zu formatieren.
Sicheres Löschen geht am besten mit Linux. Entweder mit einem fertigen Bootimage für USB/CD-Rom oder einer beliebigen Linux Live-Distribution.
Im Terminal der Live-Distribution gibt man im Terminal folgendes ein:
# shred -vfz -n 35 /dev/hda
Hinter -n wird die Anzahl der Überschreibungen angegeben (Shred Wiki). 8x Sollte für für die meisten Zwecke schon ausreichend sein.
100% sicher ist diese Methode nicht, da theoretisch ein Restmagnetismus überbleibt. Sie macht das Wiederherstellen der so überschriebenen Daten aber sehr aufwändig.
[via]
Update: Nach Aussage eines Mitarbeiters eines Datenrettungsunternehmens reicht bei modernen Festplatten aufgrund der hohen Datendichte schon ein einfaches Überschreiben der Daten aus.
Q: Chaosradio Folge 144
Wenns nur ein paar Dateien oder der freie Speicherplatz sein soll, reicht natürlich auch Eraser.
VirtualBox OSE
Tatsächlich ist es leichter als man vermutet mehrere Betriebssysteme gleichzeitig zu betreiben. Für Linux gibt es da gleich mehrere Freeware Lösungen, um im laufenden Betrieb ein voll funktionsfähiges Windows-System hinzuzubooten. Ich habe einmal VirtualBox ausprobiert. Wer sich wegen einiger Programme noch nicht komplett von Windows trennen konnte, kann diese mit VirtualBox und etwa einer halben Stunde Zeit, auch unter Linux einrichten. Eine prima Anleitung dazu gibt es hier. Sogar ein Vollbildmodus ist möglich.

Alternativ bieten sich folgende Programme an, um Windows Programme unter Linux auszuführen:
Linux Erfahrungsbericht
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| Logo by Larry Ewing |
Nach einigen an mangelnder Hardware-Unterstützung und Know-how schon nach kurzer Zeit wieder aufgegebenen Linux-Installationen habe ich in Anbetracht der tollen neuen “Sicherheitsfeatures” und sich häufender Kritik an Vista einen neuen Versuch mit Ubuntu gewagt. Hier also mein Erfahrungsbericht mit Ubuntu Linux (64bit) in der Version 7.04 (Feisty): 1. Tag Der Download und die Installation liefen leichter als beim Microsoft Kollegen, da die Bildschirmauflösung gleich stimmte (ich nicht mit 800×600 begrüßt wurde) und der Nvidia Treiber für die Desktop-Effekte gleich automatisch heruntergeladen wurde. Die Software Grundausstattung war gleich so, dass ich kaum etwas vermisst habe. (weiterlesen …)
NSLU2 uNSLUng
Die NSLU2 wird von der Firma Linksys eigentlich als NAS (Network attached Storage) verkauft. Da als Betriebssystem

Linux läuft, ist der Quellcode öffentlich. Dadurch ist es möglich den Funktionsumfang der kleinen Kiste deutlich zu erweitern. Wer sich also zutraut über telnet auch schonmal längere codeschnipsel einzutippen oder sich sowieso gut mit Linux auskennt, dem kann ich die Installation sehr empfehlen.
Die größte (englischsprachige) Community die sich mit der oft als “Slug” bezeichneten NSLU2 findet man auf www.nslu2-linux.org. Hilfe findet man aber auch in zahlriechen deutschsprachigen Foren und Wikis (Eine Linkliste findet Ihr am Ende der Seite).
Das erste Unslingen ist ziemlich einfach. Dafür geht man in der Weboberfläche auf Firmware-Upgrade und installiert statt der Linksys Firmware z.B. die unslung 6.10 beta.
Da ich nach längeren Pausen immer wieder von vorne anfangen musste, hier eine Kurzanleitung für missglückte Installationen / Upgrades:
- Redboot Modus aktivieren (Büroklammer in Reset lassen, Startknopf drücken, Klammer bei Rotem/dunkelgelbem Led schnell herausziehen)
- Alternative: Notebook per Crossoverkabel anschließen und das Netzwerk des Computers auf 192.168.0.2 und Subnet 255.255.255.0 einstellen, damit es keinen Adressenkonflikt gibt. Um den Richtigen Zeitpunkt zu finden, in der der Redbootmodus aktiv ist (ca. 2 Sekunden), kann man mit ping -t 192.168.0.1 in einem zweiten Fenster pingen, bis eine Rückmeldung kommt und in einem zweiten Fenster 192.168.0.1 9000 eingeben und erst bei einem geglückten Ping absenden.
- upslug2 oder unter Windows das sercomm upgrade Utility benutzen um Firmware zu flashen.
- Adminoberfläche ist unter 192.168.1.77 aufrufen (Alte Ports oder Änderungen merkt sich die Slug)
- Passwörter sind zurückgesetzt (Weboberfläche: admin/admin und telnet: root/uNSLUng)
- Unslingen – die swap Platte/Stick dabei am Besten an Port2, da an Port 1 auch Hubs dürfen
Da nach der Installation ständig auf den externen Speicher zugegriffen wird, ist dieser recht schnell hinüber. Dagegen habe ich in dieser NSLU Configuration Guide sehr nützliche Hinweise gefunden.
Nach dem Zusatz “noatime” in /etc/fstab und der Eingabe von “touch /.ext3flash” blieb die Statusleuchte meines Speichers erstmal aus.
Weiterführende Links:
- Englischsprachige
- Deutschprachige
