Sicherheit
E-Mail to go
Wer öfter mal bei Online-Gewinnspielen mitmacht oder sich auf dubiosen Webseiten registriert hat oft mit jeder Menge Spam zu kämpfen, der leider durch immer raffinierterere Methoden der Spammer zu oft am Spamfilter des E-Mail Providers vorbeikommt. Wer bisher noch glück hatte, der schützt sich am Besten, indem er für den Fall der Fälle eine Wegwerf-E-Mail-Adresse benutzt. Diese erstellt man sich auf der Website eines der zahlreichen kostenlosen Anbieter allein durch die Eingabe des Mailteils vor dem @. Die Mails dort können ohne Eingabe eines Passwortes abgerufen werden und die Adresse verfällt diese nach einem Gewissen Zeitraum automatisch (meist 24Std.). Für die längerfristige Nutzung empfiehlt sich eine Anmeldung bei Spamgourmet. Dieser Service leitet nur eine vordefinierte Anzahl an Mails an die echte Mailadresse des Users weiter. Noch leichter wirds mit dem Firefox-Plugin TrashMail.net.
Anonym durchs Web
Seit Anfang diesen Jahres werden bei den Providern nicht mehr nur Abrechnungs- sondern auch Verbindungsdaten gespeichert. Auch der Zeitraum für die Vorratsdatenspeicherung wurde verlängert. Wer seine Daten nicht so einfach zugänglich machen möchte kann z.B. den XeroBank Browser nutzen, der für das TOR Netzwerk vorkonfiguriert ist. Er basiert auf dem Firefox Portable und löscht nach Beendigung automatisch auch die lokal gespeicherten Verbindungsdaten. Da der Verbindungsaufbau gleich über mehrere Proxys läuft, sollte man allerdings etwas Geduld mitbringen. Wirklich helfen tut ein solches Programm allen rechtschaffenen Bürgern eigentlicht nur in Ländern mit Internetzensur.
Wohl den Sparsamen
Fußballlegende George Best setzte mit seinem hart erspielten Geld die richtigen Akzente, wie er mit seinem Kommentar zu seiner Finanzlage: “Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Frauen und schnelle Autos ausgegeben. Den Rest habe ich verprasst.” zu erkennen gab.
Anonymität trotz Flash

Viele Surfer sind sich der Daten die im Web über sie gesammelt werden durchaus bewusst und schalten Cookies oder sogar Skripte ab. Was dabei die wenigsten wissen ist, dass auch Macromedias Flash-Player Cookies hinterlassen kann, die nicht in der Browserkonfiguration abgestellt werden können. Um auch diese “Spitzel” auszuschalten klickt man ein Flashbanner mit der rechten Maustaste an, geht auf Einstellungen und deaktiviert dort den lokalen Speicher mit einem Häkchen auf “Nie” und ist gleich ein wenig anonymer im netz unterwegs. Alternativ können Firefox Nutzer das Plugin “Better Privacy” einsetzen.