Web 2.0
Ego Google & Personensuche
Wer hat sich wohl nicht schonmal selbst gegooglet? Allerdings kann man die Information über fremde Menschen auch zum Geschäftsmodell machen.
Die in Deutschland wohl bekanntesten Personensuchmaschinen sind 123people, yasni und wink. In den USA ist es Spock. Bei diesem schnell wachsenden Angebot ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Google auch in die Personensuche einsteigt. Schließlich hat es schon fast alle dafür nötigen Daten gesammelt und verschläft nur selten einen Trend. Im Notfall wird das größte bestehende Portal einfach gekauft
Update: Wie Bruno mich aufgeklärt hat, gibt es bereits eine Google Personensuche, die allerdings mangels Bekanntheitsgrad und Kontrolle z.B. den Quatscheintrag zu Angela Merkel beinhaltet.
Dass das Internet so schnell nicht vergisst ist jedem bewusst. Dennoch stellen viele recht unbedarft alle möglichen privaten Informationen ins Internet und wundern sich, wenn sie Werbeanrufe bekommen, weil sie eine Telefonnummer z.B. bei Xing angegeben haben. Nötig ist das unter Umständen gar nicht, schließlich bietet das Telefonbuch eine Inverssuche an, die spock schon integriert hat. Von der Verbraucherzentrale abgemahnt wurden übrigens XING, Myspace und Facebook.
Interessant wird es, wenn sich ein PersonenWiki durchsetzen sollte. Dann ist die Frage, ob für eine Veränderung der Daten eine gesicherte Registrierung notwendig ist, oder der nette Nachbar mal eben die neuesten Hobbys ergänzen darf.
Artikel dazu bei heise: 123people / Online Identity
Opensearch für WordPress
Es gibt schon eine ganze Reihe großer Websites, die Addons anbieten, mit denen die Direktsuchfunktion von Firefox und Internet Explorer der neueren Versionen erweitert werden können.
Wenn einmal kein Addon existiert kann die Siteinterne Suche mit dem Firefox Plugin Add to Search Bar trotzdem genutzt werden.
Wer seinen Seitenbesuchern den Komfort die Funktion ohne Plugin zur Verfügung stellen möchte, kann das einfach per WordPress Plugin nachrüsten. Für die Übrigen gibts auf der Projektseite Basisliteratur oder die Kurzfassung bei bueltge.
Wikipedia zum Mitnehmen
Seit ich ein Netbook habe, was leicht genug ist um es immer mitzunehmen, habe ich mir auch die Wikipedia aufgespielt um auch dort, wo kein Internet zur Verfüngung steht schnell mal etwas nachschlagen zu können. Ich habe mich für Wikitaxi entschieden. (weiterlesen…)
SUV für die Stadt?
Da wird vom Kabarett schon das Mountainbike in der Stadt auf die Schüppe genommen, wie rechtfertigt man dann einen Geländewagen?
Seit eben ist das wohl geklärt:
[via]
Webradios im Überblick
Wenn die eigene Musiksammlung langweilt gibt es mehr als genug Alternativen im Netz. Überwiegend sind das Streams. Bei einigen Suchmaschinen kann man die Musik auch gleich herunterladen. Besonders interessant sind die Web2.0 Dienste, um neue, seinem Geschmack entsprechende Musik kennen zu lernen.
Musicovery – sortiert Musik nach Genre und – Stimmung (mittelmäßige Tonqualität)
8tracks – Hier kann man Mixtapes anhören oder für andre zusammenstellen
SeeqPod – Nutzt Google um (erstaunlich viele) Songs zu finden und erstellt daraus Playlists
Last.fm – Der Vollständigkeit halber
finetune – (Noch) nicht so viele Songs & Anmeldung für Playlists notwendig
SkreemR – Sucht mit eigenem Algorythmus im Web nach DRM-freier Musik (Download möglich)
The Hype Machine – Stellt ein Radioprogramm aus Musikblogs zusammen
deezer – Qualitativ gut, aufgeräumt & sehr große Auswahl
StreamDrag – Filtert die Audiostreams aus Youtube und erstellt auch Playlists (die Qualität ist youtube-typisch nicht immer perfekt <=128Kbps)
Project Playlist – Suchmaschine mit eigenen Spidern auf MySpace etc
snuzu – Nicht besonders übersichtlich aber findet immerhin einiges
Songza – Interessantes Interface
Shoutcast – Große Sammlung von Online-Radiostationen sortiert nach Genre mit Suchfunktion
Justhearit – Das übliche: Flashbasiert, Playlist – keine Anmeldung und noch Beta – leider auch MIDIS
Doremixy – Suchmaschine ohne Playlists (WMA / MP3)
Grooveshark – Schöne Oberfläche gute Ergebnisse + Playlists
IMEEM – Noch ein Onlineradio
Habe in der Kulturlounge noch ein paar mir bisher unbekannte Streamer gefunden, die natürlich fleißig weiter gesammelt werden:
Online-Magazin erstellen
Mit Issuu kann man im Handumdrehen ein eigenes Magazin erstellen und publizieren. Dazu lädt man eine PDF-Datei hoch, die dann im Magazin-Style mit Blätteranimation (in Flash) in Blogs etc. eingebunden werden kann. Einschränkungen bezüglich der Themen gibt es nicht.
Die Plattform eignet sich auch hervorragend zum Stöbern.
Via StyleSpion
Soll das Magazin in kurzen Abständen erscheinen und ist eine Blätteranimation nicht so wichtig, wäre ein CMS bzw. Blog sicher die bessere Wahl. Dann könnte der Artikel Bloganbieter im Test einen ersten Überblick verschaffen.
MP3 Downloads von Last.fm
Gute Zeiten für MP3-Sammler! Wer keinen großen Wert auf das authentische Gefühl beim Einlegen einer Original-CD mit Cover legt kann mit TheLastRipper und einem Last.fm Account seine Festplatte auf einfache Weise mit Musik füllen. Dabei kann man entweder die auf Last.fm erstellte Playlist (z.B. ein komplettes Album) herunterladen lassen oder per Eingabe eines Künstlernamens Songs von diesem herunterladen. Für die Playlist muss man im Reiter URL folgendes eingeben:
lastfm://user/username/playlist
wobei ‘username’ natürlich durch den eigenen Account-Namen ersetzt werden muss.
Wer noch keine Playlist erstellt hat kann Musik auch nach Genre sortiert herunterladen. Dazu gibt man
lastfm://globaltags/jazz
ein. Im Beispiel werden dann mit ‘Jazz’ getaggte Lieder geladen. Bei 150.000 kostenlosen MP3s die Last.fm hostet wird sicher für jeden Geschmack etwas dabei sein. Mit 128kbit/s ist die Qualität für meine Ohren durchaus noch ausreichend. Ob die Benutzung legal ist beantwortet der Programmierer unter in seinem Wiki. Danach handelt es sich im Grunde um einen “modernen” Radiomitschnitt, weshalb die Benutzung legal ist, solange last.fm in Deutschland nicht verboten wird.
StudiVZ mahnt ab
Die Betreiber der Online-Community StudiVZ haben zahlreiche Mitbewerber, die ebenfalls das -VZ im Namen tragen wegen Urheberrechtsverletzung abgemahnt. Da StudiVZ allerdings vorgeworfen wird, Idee und sogar Layout ihrer Plattform von Facebook kopiert zu haben, was sich durch geschickt gewählte Ordnernamen wohl nicht abstreiten lässt, halte ich diesen Schritt für nicht fair den – meist privaten Betreibern gegenüber, die bei einem Streitwert von 150.000€ wohl eher eine außergerichtliche Einigung anstreben werden. Nach dem Aufschrei über die gelockerten Datenschutzbestimmungen nun also die nächste ‘Sympathiekampagne’ der Holtzbrinck Gruppe.
Freie Bilder für die Website

Wer selbst kein Passendes Bild für seine Website parat hat, wird schnell im Web fündig. Genauso schnell verstößt man mit der Veröffentlichung gegen das Urheberrecht. Aus diesem Grund haben sich viele Foto-Communities zum Bildertausch gebildet. Leider geht es dort meist nicht ohne Anmeldung und manchmal ist auch eine Anfrage an den Fotografen notwendig. Dafür hat man eine Auswahl aus mehreren Hunderttausend gut sortierten Bildern. Auf jeden Fall sollte man sich die Nutzungsbedingungen vor dem Onlinestellen gut durchlesen – wie dieses Beispiel zeigt: ARD – Plusminus
- stock.xchng – mit Anmeldung – 366.422 Bilder [Nutzungsbedingungen]
- pixelio – mit Anmeldung – 223.316 Bilder [Nutzung durch Namensnennung (© Fotografenname / PIXELIO)]
- compfight – Durchsucht Flickr auf Wunsch auch nach Bildern mit Creative Commons Lizenz – ohne Anmeldung ca. 74Mio freie Fotos – Nutzungsbedingungen am Bild
- photocase – Anmeldung nötig, 121.000 Bilder – [Nutzungsbedingungen]
Foto by Jeff Belmonte [cc-by-sa v.2.0]
Youtube Piano Tutorials
Bei Youtube habe ich jetzt schon viele schöne Anregungen zum Boogie bekommen.
Ob es in folgendem Tutorial allerdings ums Klavierspielen geht ist mir nicht ganz klar