Windows
Putty und pagent per Batch öffnen
@echo off :Start echo -------------------------------------------------- echo.Bitte nach pagent-Eingabe beliebige Taste druecken echo -------------------------------------------------- start "" "<Pfad zur pagent.exe>" "<Pfad zur *.ppk-Datei>" PAUSE start "" "<Pfad zu Putty.exe>" -load "<Putty Profilname>" exit
Batch Skript an die Windows 7 Taskleiste anheften
Ich habe verwundert festgestellt, dass Windows 7 das einfügen einer *.bat oder *.cmd Datei an die Taskleiste nicht zulässt.
Über einen Umweg geht es dann doch:
- Datei in *.exe umbenennen
- Dateiverknüpfung in der Taskleiste erstellen
- Datei wieder zurück in *.bat benennen
- Verknüpfungspfad anpassen
Löschen und Images aufspielen mit dd
Ich wollte eine *.img Datei auf meinen USB-Stick kopieren.
Hierfür sollte er erst einmal ins RAW Format gebracht werden, sprich alle Partitionen mit diskmgmt.msc gelöscht werden.
Leider war der entsprechende Menüpunkt ausgegraut.
Statt jetzt eine Linux-Live-CD zu booten habe ich dd für Windows heruntergeladen.
Den Masterbootrecord und die Partitionstabelle seines Laufwerks überschreibt man mit folgendem Befehl mit Nullen:
dd if=/dev/zero of= bs=512 count=1
Ja, /dev/zero und /dev/random existieren auch mit dem windows dd
Um sich die aktiven Partitionen zeigen zu lassen gibt man ein:
dd --list
Unter Windows habe ich für Laufwerk F:\ aus der Liste die Bezeichnung hinter “mounted on” gewhält, also \\.\f:
Zum kopieren des Images erwartet dd erst die Eingabe der Quelldatei und dann des Zieldatenträgers im Format:
dd if=<Quelle> of=<Ziel>
Der Vorgang dauert im Gegensatz zum Kopieren eines Isofiles mit Unetbootin ziemlich lange, was aber auch an den vielen kleinen Dateien in meinem Image gelegen haben konnte.
Windows 7 Home Premium Passwort läuft ab
Vor kurzem bekam ich die Meldung, dass in 2 Tagen mein Passwort abläuft und ich es mit Strg+Alt+Entf unter Kennwort ändern wechseln sollte. Eigentlich läuft das Kennwort nicht ab. Da ich das Benutzerkonto aber mit Windows-EasyTransfer geklont hatte, um ihm nur noch Standardbenutzerrechte einzuräumen, schien die Kennwortrichtlinie verändert worden zu sein.
Das zu ändern wäre mit lusrmgr.msc auch kein Problem gewesen. Leider steht dieses aber in der Home Edition nicht zur Verfügung. Dafür wurde freundlicherweise net user und net accounts mitgeliefert.
Man startet also eine Eingabeaufforderung mit Administratorrechten, indem man im Startmenü cmd sucht und das Programm mit gedrücktem Strg+Shift startet.
Dort gibt man folgendes ein um den Kennwortablauf zu verhindern:
net accounts /maxpwage:unlimited
Wenn net accounts dann Maximales Kennwortalter “Unbegrenzt” zeigt, sollten keine störenden Hinweise mehr auftauchen.
Windows Autologon
Wenn in Windows mehrere Benutzeraccounts angelegt werden, muss man selbst, wenn man kein Passort für seinen Account angibt, nach dem Start darauf klicken.
Bei Webdomination habe ich von Auto Logon & Lock gelesen, womit es möglich ist, die Programme, die sonst nach dem Login geladen werden müssen vorzuladen, um nach dem Einloggen gleich losarbeiten zu können.
Ich wollte aber ohne Klicks gleich auf den Desktop.
Der Artikel von LogonExpert, den ich im Folgenden wiedergebe, beschreibt gleich drei Möglichkeiten, wie man das anstellen kann.
Angeblich wird das Passwort immer unverschlüsselt in der Registry abgelegtl. Selbst, wenn die Hinweistexte von z.B. Sysinternals oder TweakUI etwas anderes vermuten lassen. (weiterlesen…)
Firewallregeln für ausgehende Verbindungen in Windows 7
Die Firewall in Windows XP war mehr oder weniger uninteressant, weil sie lediglich eingehende Verbindungen kontrollieren konnte. Hatte man sich einen Trojaner oder Keylogger eingefangen, konnte dieser ohne Nachfrage Dateien ins Netz versenden. Windows 7 hat jetzt endlich eine Firewall, die auch ausgehenden Traffic kontrolliert. Leider ist das zugunsten von weniger Userinteraktion keine Standardeinstellung. Wer Ausgehenden Traffic kontrollieren möchte Klickt Start -> Systemsteuerung -> System und Sicherheit -> Windows-Firewall -> Erweiterte Einstellungen im Mittleren Fenster ganz unten dann auf Windows-Firewalleigenschaften. Dort kann man für das jeweilige Profil bei Status die Ausgehende Verbindungen auf “Blockieren” setzen. Das heißt leider nicht, wie ich durch einen Kommentar aufgeklärt wurde, dass eine Nachfrage erscheint, sondern, dass man nun nach der Whitelist Methode, wie schon in Vista, allen benötigten Programmen in den Firewalloptionen einzeln Zugriff gewähren muss. Die Default Einstellungen findet man im Dokument “HomeGroup and Firewall Interaction” auf der Microsoft Seite. Die Nachfrage erscheint tatsächlich nur bei eingehenden Verbindungen. Warum dieses Feature für ausgehende Verbindungen nicht verfügbar ist bleibt mir ein Rätsel… Einzige Lösung scheint mir momentan die Freeware Window 7 Firewall Control von Sphinx zu sein, die als 3rd Party Applikation aber wieder ein Risiko darstellt.
Windows 7 SSD Optimierungen
Nachdem ich gestern Windows 7 Installiert habe, war ich natürlich gespannt, wie häufig das System auf die Festplatte zugreift, zumal ich eine SSD habe und die nur eine begrenzte Anzahl von Schreibzugriffen verkraftet. Die Unterstützung von SSDs war immerhin für mich eines der größten Argumente für Windows7.
Anscheinend erkennt das neue Windows SSDs nicht anhand von Herstellerdaten, sondern durch einen Performancetest. Schneidet die Platte gut genug ab, (zwischen 6,5 und 7,9), werden automatisch Prefetching, Superfetching, Defragmentierung und Indexierung deaktiviert. Außerdem wurde die Blockgröße des Dateisystems angepasst, um die Speicherblöcke auf der SSD nicht halb zu beschreiben. Zuletzt wird Trim aktiviert, was nicht benutzten Speicher auch tatsächlich wieder freigibt.
Die bei der Installation automatisch vorangestellte Extrapartition von 100MB ist, nicht wie von mir zuerst irrtümlich angenommen für das Alignment, sondern ausschließlich für Systemdateien gedacht.
Bei mir war nach der Erstinstallation leider Defrag aktiviert, die Indexierung nicht abgestellt und auch Prefetching/Superfetching an. Irgendwas war also schiefgelaufen. Zu langsam war höchstens das Netbook, nicht die SSD. Die Optionen sind per Hand zwar schnell eingestellt, aber wie sieht es mit Trim aus? Wo kann man nachschauen, ob das an ist? Im OCZ Forum fand ich die Lösung.
Man öffnet die Startleiste, gibt cmd ein und klickt den Eintrag mit der rechten Maustaste an und klickt auf “Ausführen als”. Die Abfrage startet man dann per fsutil behavior query disabledeletenotify
Bei mir kam “= 0″ heraus, was bedeutet, dass zumindest Trim aktiv ist.
Den der Systempartition vorangestellten Speicher kann man sich per wmic partition get startingoffset zeigen lassen.
Dass leider doch noch eine Menge Schreibzugriffe stattfinden, kann man sich mit dem ProcessExplorer unter Tools -> File Summary in der Spalte Writes ansehen.
Mal schauen, was sich durch Abschalten von Diensten noch erreichen lässt.
Am Ende wäre es schön gewesen, wenn Microsoft in der Systemsteuerung eine Option für die manuelle Aktivierung sämtlicher SSD-Optimierungen angeboten hätte. Unter Linux wär mir das alles nicht passiert
. Ich bin im Großen und Ganzen, trotz schwachem Atom N270, sehr zufrieden mit der Performance und den neuen Startleistenfunktionen.
Update: Im OCZ Forum gibt’s einen SSDTweaker, der die wichtigsten Tweaks automatisch durchführt.
Viele Windows XP Tips aus meinem letzten Post zu SSDs funktionieren übrigens auch unter Windows7.
Windows 7 Upgrade für Studenten
Wer es noch nicht mitbekommen hat: Wer eine .edu Mailadresse, einen Studentenmailaccount, Bescheinigung oder Ausweis hat, kann das Windows 7 Professional Upgrade für 35€ plus Steuern herunterladen und es sich für 13€ zusätzlich auf CD bestellen. Wer noch kein Windows hat, kann sich eine XP Professional für ca. 50€, bei Ebay oder Amazon kaufen.
Alles in Allem nicht so gut wie das Einführungsangebot, aber dennoch besser als der (noch) hohe Einzelpreis.
Sicher ein geschickter Schachzug, denn wer erzählt nicht gern von einem “Schnäppchen” im Bekanntenkreis, um lange Gesichter mit Aeoroptik und Schnickschnack zu machen, ohne diesmal für die Inkaufnahme von Geschwindigkeitseinbußen müde belächelt zu werden.
Am Ende zählt für Microsoft vor allem die Marktherrschaft und die hat in letzter Zeit gebröckelt.
Windows vom USB-Stick installieren
Alle Netbookbesitzer kennen das Problem, dass man entweder ein USB CD-ROM-Laufwerk kaufen muss oder sich einen USB Stick bootbar macht.
Das klappt mit Linux wunderbar, allerdings hat Linux noch Probleme mit Flashvideos, wenn nicht genügend Rechnerleistung vorhanden ist – also musste Windows her.
Eine wirklich einfache Lösung, die tatsächlich nur 4 Klicks erfordert ist WinSetupFromUSB. Eine Anleitung gibts bei myeee.wordpress.com.
Daneben gibt es noch USBMultiboot, den ich noch nicht getestet habe.
Der “Old-fashioned way” wäre per Bart’s Pe-Builder.
Auf jeden Fall sollte man alle Update Packs vorher per nLite einbinden, das geht deutlich schneller als später per Windowsupdate und ist sicherer.
Update Packs einbinden geht natürlich auch per Slipstreaming, wie bei ZDNet für SP2 beschrieben.
